Fahrrad in Köln-Mülheim
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20.03.2019
Tödliche Radunfälle häufen sich

Mülheim - Drei Wochen nach dem Unfall erlag die 48-jährige Radfahrerin vergangenen Samstag ihren Unfallverletzungen. Die Frau war am 25. Februar auf der Stammheimer Straße in Riehl gegen einen Bus geprallt und gestürzt.

Letzten Mittwoch verstarb ein 63-Jähriger an den Folgen eines Fahrradunfalls. Der Mann war am 8. Januar an der Markgrafenstraße in Mülheim von einem linksabbiegenden Lastwagen überrollt worden. Der Lkw Fahrer hatte den Mann "nicht gesehen".

Damit verunglückten dieses Jahr bereits vier Radfahrer auf Kölner Straßen tödlich. Am 15. Januar wurde am Bahnhof Rodenkirchen ein E-Bike-Fahrer von einem Linienbus überrollt, am 8. Januar wurde ein Radfahrer (84) in Flittard von einem Güterzug erfasst. (KR)

Kommentar von Redaktion am 20.03.2019

Aufpassen muss man auch bei den Statistiken. Wie uns die Polizei gestern bestätigte, werden die Unfallopfer statistisch nicht mehr als "Verkehrstote" gezählt, wenn sie später als 30 Tage nach dem Unfall versterben. Wie der Radfahrer auf der Markgrafenstraße in Mülheim, der "erst" zwei Monate nach dem Unfall verstarb.

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