Fahrrad in Köln-Mülheim
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15.06.2012
Radeln in Köln
Mülheim / Köln - Der KStA hat in einer Umfrage herausgefunden: "Die Strategie der Stadt, Radfahrer weniger auf Radwegen, sondern mehr auf markierten Streifen auf der Fahrbahn rollen zu lassen, lehnt die Mehrheit der Kölner ab. Amtsleiter Harzendorf ist überzeugt, dass die Unfallgefahr sinkt, wenn die Verkehrs- Teilnehmer einander besser im Blick haben. "In der Regel sind Radfahrer auf der Straße sicherer und komfortabler aufgehoben." (KStA)

Kommentar: Vielleicht hat sich die Diskussion bald von allein erledigt. Bei einem weiteren Anstieg des Radverkehrs braucht man keine Gedanken mehr an innerstädtische "Radwege" zu verschwenden. Die zu erwartende Menge an Fahrrädern lässt sich nur noch auf der Straße unterbringen und es wird keinen Grund geben, ihnen das zu verwehren.

Das hat seine guten Seiten. Je mehr Räder auf der Straße sind, umso vorsichtiger und langsamer sind die Autofahrer. Am Ende winkt uns noch eine weitgehend autofreie Innenstadt. Nicht durch politische Beschlüsse, sondern durch Abstimmung der Bürger mit den Pedalen. Man wird ja noch träumen dürfen. (rb)
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