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10.09.2009
Geisterfahrer de Luxe
Mülheim - Rund 11.000 Kilometer fährt Marco Laufenberg pro Jahr, ein Großteil davon auf Kölner Straßen bzw. Radwegen. Ein Auto besitzt er nicht. Was ihm auf seinen Wegen an Ärgernissen und Absurditäten auffällt, dokumentiert er auf seiner Internetseite.

Der 39-Jährige ist, was das Radfahren angeht, Kummer gewöhnt. Doch was sich derzeit an der Mülheimer Brücke abspielt, so Laufenberg, schlage dem Fass den Boden aus. Wegen Sanierungsarbeiten sind dort  bis Oktober Rad- und Gehwege in jeweils eine Richtung komplett gesperrt.

Radfahrer und Fußgänger werden auf die Wege der Gegenrichtung umgeleitet. "Lebensgefährlich" findet das Laufenberg. Noch kurz vor Beginn der Arbeiten habe dort die Polizei "Geisterfahrer" mit Knöllchen bestraft. "Und jetzt werde ich gezwungen, als Geisterfahrer zu fahren. Das ist ein Schildbürgerstreich." (KStA)

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