Fahrrad in Köln-Mülheim
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25.04.2019
Paragraffitis in Mülheim

Mülheim - Paragraffitis kann man Paragraphen nennen, die, wie Graffitis, ein unsicheres Leben führen. Über Nacht kommt jemand mit der Sprühdose und schwuppdiwupp: Was gestern galt, ist heute übermalt. Das gilt offenbar auch für den Fuß- und Radverkehr auf der Mülheimer Brücke.

Viele Jahre galt die Aussage der Stadt, dass der Zwei-Richtungsverkehr für Radfahrer auf der Brücke verboten ist. Die Radwege seien dafür zu schmal, was ja auch stimmt. Seit ein paar Tagen ist wegen der Brückenarbeiten das Gegenteil richtig und sogar die doppelte Verkehrsmenge ist erlaubt.

Ferner galt, dass Warnschilder vor dem illegalen Gegenverkehr unzulässig sind, weil es den ja nicht geben darf. Auch das hat man geändert. Das ist nötig, denn der eh' schon zu schmale Fuß- und Radweg der Nordseite muss jetzt den Verkehr beider Brückenseiten aufnehmen. Ein Fall für die KASA? (rb/MF)

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