Fahrrad in Köln-Mülheim
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07.12.2018
Verkehr braucht Ideen

Porz - Eine Buslinie, die Rodenkirchen und Porz verbindet - diesen Wunsch eines Kölner Bürgers unterstützt die Kölner SPD. Eine solche Busverbindung wurde bislang von Stadtverwaltung oder KVB als nicht machbar abgelehnt.

Die Verwaltung soll alternativ zu einer Buslinie auch eine Seilbahn entlang der Rodenkirchener Brücke prüfen. Seit Jahren gibt es in Köln auch die Idee einer Seilbahn zwischen Deutz und Altstadt. Die koelnmesse befürwortet das. (RadioKöln)

Kommentar: Alternative Verkehrsvorschläge stoßen in Köln generell auf wenig Gegenliebe. Genau das hatte Kanzler Schmidt wohl auch gemeint, als er sagte, wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen und nicht in die Politik .. (rb/MF)

Kommentar von Biker am 04.12.2018

Die KVB war ja auch mit der Wirtschaftlichkeitsprüfung des Kölner Wassertaxis beauftragt. Und hat in Rekordzeit herausgefunden, dass sich das keinesfalls rechnet. Wer ein chronisch defizitäres Nahverkehrs-Unternehmen als Wirtschaftsprüfer beauftragt, will ja auch genau dieses Ergebnis.

Kommentar von Pfennigfuchser am 04.12.2018

Was die Stadt NICHT abgelehnt hat, ist die Opernsanierung, der Hubschrauber-Landeplatz und andere schwarzen Löcher. Spötter würden sagen, Projekte, die die Stadt ablehnt, haben wahrscheinlich einen vernünftigen Kern ..

Kommentar von Torsten Ilg am 08.12.2018

Wir Kölner Freien Wähler bleiben dabei: Der Antrag auf Prüfung einer Seilbahnverbindung im Kölner Süden, aber auch anderswo macht Sinn, zumal die Realisierung einer weiteren Brücke realistisch betrachtet noch Jahrzehnte dauern wird. Wir brauchen aber schnell eine tragfähige Lösung zur Reduzierung des Dauerstaus auf der Rodenkirchener Brücke. - In München wird demnächst entlang des Frankfurter Rings eine solche urbane Seilbahn zur Verstärkung des ÖPNV realisiert, im Rheinisch-Bergischen Kreis wurde eine Studie in Auftrag gegeben, in Berlin und Koblenz sollen die zur Gartenschau errichteten Seilbahnen bleiben. Überall in der Welt gehörten Seilbahnen zu unverzichtbaren Verkehrsmitteln, weil die Straßen an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen sind. Mag sein dass Köln sich solchen Entwicklungen verschließt, die Forderung bleibt dennoch wichtig und richtig.

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