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26.10.2017
Aktion gegen Fahrrad-Falschfahrer

Köln - Wenn Radfahrer in der falschen Richtung fahren, kommt es häufig zu Zusammenstößen. Christoph Schmidt vom ADFC Köln und Polizei- Hauptkommissar Sommer stehen am Dienstag auf dem Radweg der Mülheimer Brücke.

Sie sprechen Radfahrer an, die ihnen verbotswidrig entgegen kommen. Gleich die erste Kandidatin ist ein „Volltreffer“.  Die junge Frau fährt auf der falschen Seite, trägt Kopfhörer, hat kein Licht am Fahrrad und nicht mal funktionstüchtige Bremsen.

Die Radwege auf den Rheinbrücken stehen exemplarisch für Konflikte von Radfahrern untereinander, besonders auf der Mülheimer Brücke, wo der Radweg um einen Pylon schwenkt und man entgegenkommende Radler nicht sehen kann. (Kölnische Rundschau)

Kommentar von Biker am 26.10.2017

Die Probleme mit den Radwegen auf der Mülheimer Brücke sind Jahrzehnte alt. Es gab nicht nur Unfälle und Schlägereien zwischen vermeintlich Richtig- und Falschfahrern, sondern auch einen Toten bei der Begegnung zweier Radler an einem Pfeiler. Daran gemessen, sind die Bemühungen der Stadt, die Situation zu verbessern, gleich Null.

Kommentar von ramus am 26.10.2017

Hallo! Seit einiger Zeit ist ja die Einbahn-Strassen-Regelung im Bezirk Mülheim für Biker ausser Kraft gesetzt. Wie schön, können doch jetzt wenigstens die Biker die hirnrissigen Regelungen locker umfahren. Das freut natürlich auch die Autofahrer, die sich ein ums andere Mal über Begegnungen der unerwarteten Art freuen! Es gab mal Zeiten, als die Verkehrsregeln auch für Biker nicht nur auf Brücken galten. Sagt ein Biker (nach überlebten ca. 20.000 km) und Autofahrer. Weitere Zweirad-km werden wohl heutzutage kaum hinzukommen.

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